Auch im Wormser Westen: STOLPERSTEINE – PROJEKT DES ERINNERNS 

Der Künstler GUNTER DEMNIG verlegt pflastersteingroße Messingplatten im Gehweg vor der letzten frei gewählten Wohnung von Menschen, die während der Nazidiktatur verfolgt wurden. Dazu gehören Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden fast alle deutschen Juden gezwungen, ihre Wohnungen aufzugeben und in zwangsweise zugewiesene Unterkünfte umzuziehen. Auf den Stolpersteinen sind der Name, die Lebensdaten und der Schicksalsweg festgehalten.
Ausführliche Informationen auf der Homepage des Künstlers: http://www.stolpersteine.eu/
In unserem Bereich sind bisher 23 Steine an 8 Stellen verlegt worden. Der Ortsverein bietet Führungen zu den Steinen an und kümmert sich auch um deren Reinigung.

Die evangelische Lutherkirche wurde 1912 von dem Architekten Friedrich Pützer im Stil Lutherkirchedes Darmstädter Jugendstils erbaut. Pützer sah sich verpflichtet, mit dem neuen Bau dem herausgehobenen Charakter der alten Reichsstadt stilistisch gerecht zu werden.

Als Worms, im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Lederindustrie, nach Westen expandierte, entstand der Wunsch nach einer Kirche am Karlsplatz.
Zusammen mit dem Wasserturm und dem Eleonoren-Gymnasium bildet die Kirche eine markante Triade.

Die Kirche sollte einen Bezug zu den alten Kirchen des Stadtkerns haben: mit roten Sandsteinquadern zum Dom und einer aufgemauerten Turmkuppel zur Pauluskirche. Darüber hinaus thematisiert die Geschlossenheit des Baus Luthers Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“, dem eine trotzige Säulenreihe vor dem Haupteingang in Verbindung mit dem wehrhaft wirkenden Turm deutlichen Ausdruck verleiht.Lutherkirche Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose.
Das Innere ist als einheitlicher Predigtsaal gestaltet, was bedeutet, dass Altar, Kanzel und Orgel gleichwertig behandelt sind und idealerweise übereinander mittig im Kirchenraum angeordnet sind. In der Lutherkirche gibt es keine Trennung von Schiff und Chor. Im Blickpunkt liegt der Altar, der als Kanzelaltar beide Verkündigungsstätten im protestantischen Sinn einschließt. Pützer verband diesen Kanzelaltar mit der darüber liegenden Orgel und der Sängerbühne zu einer optischen und sinnstiftenden Einheit, die auch dem Zusammenspiel der gottesdienstlichen Akte entspricht. Die gestufte Empore an den Seiten und über dem Eingang rundet den Raum nach oben ab. Darüber wölbt sich in ein stuckverziertes Tonnengewölbe. Der gesamte Bereich unter den umlaufenden Emporen, die Emporenbrüstungen und die Rückwände der Emporen sind in dunklem Holz vertäfelt.

Wie in vielen anderen seiner Projekte verband Pützer auch hier das Kirchengebäude mit einem kleinen Zwischenhof mit dem Pfarrhaus.

Quelle: Wikipedia
Fotos: Florian Helfert

nächste Termine

Keine Termine

Herzlich Willkommen

Hallo herzlich Willkommen,

ich freue mich, dass Sie sich auf unserer Homepage befinden und sich für unsere Arbeit interessieren.

Unser Ortsvereinsvorstand kümmert sich um die Menschen im Wormser Westen.

Wir sind im Stadtrat, dem Innenstadtausschuss und der Gewerkschaft ver.di vertreten und engagieren uns  in vielen kulturellen und sozialen Vereinen.
Wir treffen uns einmal im Monat und beschäftigen uns mit den unterschiedlichsten Themen wie  z.B. Wohnungs- und Straßenbau und Unterstützung sozialer Projekte.

Und wir sind für unsere Mitglieder da!

Falls Sie mehr über uns erfahren möchten, nehmen Sie direkt Kontakt zu mir auf.


Ich würde mich freuen.

Ihre
Maria Unterschütz

Zum Seitenanfang