Auch im Wormser Westen: STOLPERSTEINE – PROJEKT DES ERINNERNS 

Der Künstler GUNTER DEMNIG verlegt pflastersteingroße Messingplatten im Gehweg vor der letzten frei gewählten Wohnung von Menschen, die während der Nazidiktatur verfolgt wurden. Dazu gehören Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden fast alle deutschen Juden gezwungen, ihre Wohnungen aufzugeben und in zwangsweise zugewiesene Unterkünfte umzuziehen. Auf den Stolpersteinen sind der Name, die Lebensdaten und der Schicksalsweg festgehalten.
Ausführliche Informationen auf der Homepage des Künstlers: http://www.stolpersteine.eu/
In unserem Bereich sind bisher 23 Steine an 8 Stellen verlegt worden. Der Ortsverein bietet Führungen zu den Steinen an und kümmert sich auch um deren Reinigung.

Wohnhaus in der KiautschauEines der idyllischsten Viertel in Worms ist mit Sicherheit die Kiautschau.
Wen man durch den Torbogen an der Ecke Bebel- & Friedrich-Ebert-Straße geht erreicht man das ehemalige Lederarbeiterviertel der "von Heyl'schen Lederwerken". Die engen Gässchen mit Kopfsteinpflaster und den Fachwerkhäusern verleihen der Kiatschau ihren ganz speziellen Charme. 

Die Kiatschau wurde auf Initiative des Wormser Unternehmers Cornelius Wilhelm Freiherr Heyl zu Herrnsheim, der angenehme und sozialverträgliche Wohnverhältnisse insbesondere für Arbeiterfamilien schaffen wollte, erbaut. Am 15. November 1897 gründete er zusammen mit einigen Wormser Bürgern eine Wohnungsbaugesellschaft.
Wohnhaus in der Kiautschau
Der damalige Stadtbaumeister Karl Hoffmann (1856-1927), der mit seinem stadtbildprägenden Nibelungenstil zu Bekanntheit und Ansehen gelangte und unter anderem auch den Wasserturm baute, gestaltete ein heute idyllisch-romantisch anmutendes Wohnquartier mit 115 Zwei-Familienhäusern. Die Wohnungen haben ca. 35-50 qm Wohnfläche und einem kleinen Nutzgarten.

Benannt wurde die Kiautschau übrigens zu Ehren von Kaiser Wilhelm II. nach der, an der Südküste der Provinz Schantung  (Shandong) der Volksrepublik China gelegenen, Kiautschou-Bucht (chin. Jiāozhōu), die von 1898 bis 1914 deutsches Pachtgebiet mit einer Größe von 552 km2 und der Hauptstadt Tsingtau.

Etwa ein Dutzend Soldaten aus Worms waren in Kiautschou stationiert, von denen die meisten 1914 für mehr als fünf Jahre in japanische Gefangenschaft gerieten.

Quelle: worms.de
Fotos: Florian Helfert

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